Rheinisch-Deutsche
Kaltblut
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Das Rasseportrait

Rheinisch-Deutsche Kaltblut

Rheinisch-Deutsche Kaltblut

Diese schwere Kaltblutrasse entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf der Basis belgischer Kaltblüter in Nordrhein-Westfalen.
Die mächtigen Pferde wurden hauptsächlich im Ackerbau und für schwere Zugarbeiten eingesetzt. Als immer mehr Maschinen in Land- und Forstwirtschaft Einzug fanden, verringerten sich die Bestände der Arbeitspferde drastisch. In den 50er Jahren brach die bis dato blühende Zucht der Rheinisch-Deutschen mangels Nachfrage zusammen. Erst Ende der 70er Jahre wurden die gutmütigen, "kaltblütigen" Rösser für die Freizeit (Geländereiten, Kutschenfahrten) und auch für die Forstwirtschaft (Holzrücken) wiederentdeckt. Im Jahre 2000 gab es schon etwa 900 Rheinisch-Deutsche im Bundesgebiet.

Das ursprünglich als sehr schweres Pferd gezüchtete Rheinisch-Deutsche Kaltblut ist heute eher als mittelschwer einzuordnen - ca. 800 kg (die Brabanter hingegen erreichen nicht selten ein Gewicht über 1000 kg!). Es verfügt über einen harmonischen Körperbau und begeistert durch raumgreifende Bewegungen. Eins ist allen Kaltblütern gemein: Wer sich einmal von den "Dicken" bezaubern ließ, wird immer ein Fan dieser monumentalen, freundlichen Pferde bleiben!

Rassebeschreibung und Fotos: Monika Schneiders, www.hof-pferdestern.com

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