Angler Sattelschwein
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Das Rasseportrait

Angler/Deutsches Sattelschwein

Der Ursprung des Sattelschweins ist in England zu suchen. Von dort kamen 1926 die ersten Schweine nach Schleswig - Holstein. Diese ähnelten der heimischen Rasse, waren aber schnellwüchsiger und bekamen mehr Ferkel.
Eine organisierte Zucht gibt es ab 1929. 1952 war der Höhepunkt der Verbreitung. Danach verlor das Sattelschwein wegen veränderten Mastansprüchen, (höherer Fleischanteil und geringere Fettauflage) kontinuierlich an Bedeutung.
Anfang der 90er Jahre war die Zucht fast völlig zum Erliegen gekommen. Engagierte Züchter konnten jedoch 1992 Sattelschweine aus einer LPG in Sachsen erwerben, die dort als Genreserven gehalten wurden. Diese Blutauffrischung und die Gründung des Fördervereins Angler Sattelschwein haben die Zucht wieder aufleben lassen. Inzwischen gibt es fast 30 Züchter mit etwa 70 Sauen und 13 Ebern in Schleswig- Holstein. Etwa der gleiche Bestand ist auch in Sachsen anzutreffen, der dort als Deutsches Sattelschwein bezeichnet wird.


© Dr. Jürgen Güntherschulze

Die Vorzüge der Rasse sind das geringe Geburtsgewicht der Ferkel, gute Muttereigenschaften, hohe Aufzuchtleistung, Winterhärte, Streßbeständigkeit und ein sehr schmackhaftes Fleisch.

Rassebeschreibung: Heinz Knefelkamp, Salle 5, 31606 Warmsen
Tel:05767/1534      Mail:www.bauernhofvordemmoore.de

Weiterführende Literatur
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Gefährdete Nutztierrassen
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Seltene Haus- und Nutztierrassen
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